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1903, vier Jahre nach Strauss’ Tod, konstituierte sich ein Komitee unter der
Präsidentin Prinzessin Rosa Croy-Sternberg (1836–1918) für die Errichtung eines
Denkmals zu Ehren des Komponisten. Anfänglich war als Aufstellungsort der
Franz-Josefs-Kai vorgesehen, erst 1907 wurde der heutige Standort im Stadtpark
festgelegt. Der Wiener Gemeinderat sagte 1905 eine Kostenbeteiligung von 10.000
Kronen zu, die jedoch erst 1913 ausbezahlt wurde. 1906 wurde vom Komitee ein
Wettbewerb ausgeschrieben. Unter anderem beteiligten sich daran der Architekt
Alfred Castelliz (1870–1940), sowie die Bildhauer Franz Metzner und Edmund
Hellmer, dessen Entwurf einstimmig vom Komitee genehmigt wurde. Die Ausführung
verzögerte sich ständig, einerseits wegen Finanzierungsproblemen und anderseits
auch durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Am 23. Januar 1920 bewilligte
der Wiener Gemeinderat abermals eine größere Summe und am 26. Juni 1921 erfolgte
die feierliche Enthüllung, bei der unter anderem die Wiener Philharmoniker
aufspielten. 1935 wurde die schadhaft gewordene Vergoldung der Strauss-Statue
entfernt und erst 1991 der ursprüngliche Zustand des Denkmals wiederhergestellt.
Im Jahr 2011 erfolgte eine umfassende Renovierung beziehungsweise Sanierung vom
Fundament bis zur Strauß-Statue statt, die in etwa 300.000 Euro kostete.
Repliken der Statue befinden sich unter anderem seit der Expo 1990 in Osaka
(Japan), seit der Expo 1999 in Kunming (China), seit 2002 im Parque de Los
Colegiales in Havanna (Kuba), seit 2003 im Park von Pawlowsk (St. Petersburg)
und seit 2016 vor dem Shanghai Tower.
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