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Klima / Reisezeiten |
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Beim Klima in Maryland handelt es sich um ein "gemäßigtes Klima der mittleren Breitengrade" - d.h. es entspricht in etwa dem von Mitteleuropa. Im Norden ist es dabei etwas rauer und im Süden etwas milder. Das klingt so selbstverständlich, ist es aber nicht, wenn man sich die geringe Ausdehnung des Landes vor Augen hält. So kann man im Norden - in den Appalachians - Ski fahren, während man im Süden (im Sommer) Sumpflandschaften mit Zypressen vorfindet. Hauptverantwortlich für das milde Klima im Süden sind die beiden großen Wasser- flächen, die Chesapeake Bay und der Atlantik. Sie speichern die Wärme der Sonne und sorgen dafür, dass es im (Süd-)Osten Marylands wärmer ist als auf dem kontinentalen Teil. Zusätzlich sorgen die Ballungszentren Washington D.C. und Baltimore für einen Wärmeanstieg, der in Form lokaler Wärmeinseln registriert werden kann.Die Durchschnittstemperatur im Jahr schwankt zwischen 8,9°C im Norden (Garrett County) und 14,4°C in den Küstenebenen. Saisonale Schwankungen im Sommer und Winter bewirken einen Anstieg bzw. Abfall um jeweils ca. 11°C. Die höchste jemals registrierte Temperatur in Maryland betrug 42,7°C im Jahre 1936 in Frederick, Frederick County und in weiteren Gebieten. Die kälteste Temperatur betrug - 40°C im Jahre 1912 in Garrett County im Norden. Gemeinsam ist all diesen Orten, dass sie im Westen liegen - also entfernt vom mäßigenden Einfluss der Chesapeake Bay und des Atlantiks. Schnee bleibt in Maryland in der Regel nicht sehr lange liegen - sieht man einmal vom Garrett County im Norden ab, wo bis zu 250 cm Schneefall möglich sind. Ansonsten ist das Klima zu feucht, bedingt durch die Wasserflächen und die starke Verdunstung der Pflanzen in diesem weitläufig bewaldeten Bundesstaat. |
| Fotos, Texte, Grafiken: JHreisen - Wikipedia | Daten und Links ohne Gewähr (08.2014) |