|
Im Jahr 1980 gründete der Fluglehrer
Bernd Walter die Luftfahrtgesellschaft Walter am Flughafen
Dortmund-Wickede und etablierte sich mit der bis heute bestehenden
Flugschule, nachdem er selbst Ausbildungsleiter der früheren
Luftfahrerschule NRW gewesen war. Das Unternehmen expandierte mit
dem Angebot von Foto- und Rundflügen sowie einem Seebäderdienst zu
den deutschen Nordseeinseln, der erst mit Cessna U206G und ab 1988
mit Britten-Norman BN-2 Islander bedient wurde. Mit Cessna 404
sowie Turboprop-Flugzeugen des Typs Dornier Do 228, die seit 1992
das Rückgrat der Flotte bildeten, begann LGW nach der Deutschen
Wiedervereinigung, Ziele in den neuen Bundesländern anzufliegen.
Der Verbindung Dortmund–Erfurt folgten rasch Flüge zu
unterschiedlichen Flughäfen, unter anderem nach Hannover,
Paderborn/Lippstadt und Rostock, die jedoch alle eingestellt
wurden. Stattdessen nahm LGW Strecken auf, die andere
Fluggesellschaften wie Eurowings, European Air Express und
City-air Germany aufgegeben hatten. So flog die LGW bis zur
Eröffnung der ICE-Schnellbahnstrecke Hannover–Berlin am 27.
September 1998 (Verkehrsprojekte Deutsche Einheit Nr. 4) jew.
zweimal täglich die Strecke Berlin-Tempelhof / Hannover. Im Jahr
2003 flogen bis zu 50.000 Passagiere im LGW-Linienflugbetrieb.
|